Gebrauchsanleitung Streckenverbindung

From SignalWiki
Jump to: navigation, search

Inhalt | Gebrauchsanleitung und Tips Sp Dr S 60 | FAQ | Gebrauchsanleitung Betriebszentrale | Gebrauchsanleitung Streckenverbindung | Sprachkommunikation | Verzeichnis der Änderungen | Developers pages

  Flag en-gb.png English Flag nl.png Nederlands


Diese Seite beschreibt Funktionen die teilweise noch in der Entwicklung sind. Dadurch können die zur Verfügung gestellten Informationen unvollständig oder ungenau sein.

Bemerkungen:

  • Port-Weiterleitung (Port Forwarding) verlangt eine TCP als auch eine UDP Freischaltung im Router bzw. in der Firewall!
  • Ein Port (Standard: 55386) ist für die ankommenden Daten zu Ihrem Stellwerk vorgesehen
  • Ein passiver Port (Standard: 55387) ist für den Supervisor
  • Bedenken Sie, dass für die Multiplayer-Anwendung ein anderer Port verwendet werden sollte als der hier angegebenen, um Konflikte zu vermeiden.
  • Line Operations Viewer / Supervisor kann gratis heruntergeladen werden und wird verwendet, um zu sehen, welche Strecke/welches Multiplayerspiel gerade in Betrieb ist.
  • Status-Anzeige
  • rot = Port-Weiterleitung (Port Forwarding) festgestellt. Kein Datenempfang möglich, bitte überprüfen Sie die Einstellungen des Supervisors und Router-Einstellungen!
  • gelb = entweder Port-Weiterleitung (Port Forwarding) festgestellt oder Daten einer Strecke empfangen, jedoch nicht beides.
  • grün = Port-Weiterleitung (Port Forwarding) ist in Ordnung und Daten einer Strecke werden empfangen.


Einleitung

Einige der Stellwerkssimulationen können miteinander verbunden werden. Dadurch kann man mit mehreren "realen" Fahrdienstleitern an einer Strecke arbeiten, und Züge werden von einem Stellwerk zum nächsten weitergeleitet.

Um sich mit anderen Simulationen verbinden zu können, müssen gegebenenfalls einige Einstellungen an Ihrem Router und/oder Ihrer Firewall vorgenommen werden.

Bevor es losgeht

Ports

Bei der Kommunikation zwischen Computern über ein Netzwerk werden Daten über so genannte Ports gesendet und empfangen. Dabei handelt es sich um Software-Adressen, die von den einzelnen Programmen genutzt werden, damit jedes Programm auch nur die Daten erhält die für dieses Programm gedacht sind. Surft man zum Beispiel im Internet und nutzt parallel einen Messenger, kommunizieren beide Programme über verschiedene Ports.

Die Stellwerkssimulation nutzt einen eingehenden Port. Dieser kann beliebig gewählt werden, standardmäßig wird Port 55386 benutzt.

Die Stellwerkssimulationen nutzen standardmäßig Port 55386 für ankommende Daten.

Port Forwarding

Der Router in einem typischen Heimnetzwerk wirkt als Gateway zwischen den Rechnern innerhalb und außerhalb des Netzwerks. Im Normalfall werden Zugriffsversuche von außerhalb des Netzwerks aus Sicherheitsgründen blockiert. Um dem Router mitzuteilen, dass Daten für die Stellwerkssimulationen erlaubt werden sollen, muss Port Forwarding aktiviert werden. Einfach ausgedrückt musst du dem Router beibringen, Daten, die an einen bestimmten Port (z. B. 55386) gerichtet sind, an deine lokale IP-Adresse weiterzuleiten.

Wie das funktioniert, steht normalerweise im Handbuch des Routers. Unter PortForward.com ist das Vorgehen für zahlreiche Modelle beschrieben. Hier ein Beispiel:

Multiplayer en router settings.png

Der Rechner, zu dem die Daten weitergeleitet werden, wird über seine IP-Adresse identifiziert. Es wird daher empfohlen, statische IP-Adressen zu verwenden. Wie das geht, ist je nach Betriebssystem unterschiedlich. Im Artikel Gebrauchsanleitung Betriebszentrale gibt es einige hilfreiche Links zu den Themen statische IP und Port Forwarding.

Firewalls

Für zusätzliche Sicherheit sind auf vielen Computern Software-Firewalls installiert. Dort muss der benutzte Port (standardmäßig 55386) ebenfalls freigegeben werden. Ansonsten wird sich niemand mit dir verbinden können.

Einige Firewalls erkennen automatisch, wenn ein Programm einen offenen Port benötigt, und bitten dann um Erlaubnis zum Öffnen des Ports. Ansonsten sollte im Handbuch der Firewall-Software beschrieben sein, wie man einen Port öffnet.

Betriebzentrale (Supervisor)

Der Supervisor (Betriebsleiter) ist eine Anwendung die Ihnen einen graphischen Übersicht gibt von einer aktiven Strecke. Sie zeigt wo sich die Züge befinden und welche Fahrstrassen von den jeweiligen Fahrdienstleitern eingestellt wurden.

Die Anwendung gibt Ihnen die folgenden Möglichkeiten

  • Betrachten der eigenen Strecke oder welche Sie beigetreten sind
  • Betrachten welche Strecken-Sessions geöffnet sind, mit der Möglichkeit ihnen beizutreten (Fahrdienstleiterstelle übernehmen)

Die Supervisor-Anwendung ist eine gratis Anwendung, die Sie herunterladen können.

Wenn Sie den Supervisor starten, sehen Sie folgendes:

Start screen

Der Startbildschirm hat folgende Buttons:

  • Einstellungen: Porteinstellungen
  • Über: Informationen über das Supervisor-Tool und installierte Stellwerkssimulationen die genutzt werden können
  • Verfügbare Strecken ansehen
  • Sprache: Hier können Sie die Spracheinstellung ändern

Einstellungen

Wenn Sie zum ersten Mal die Supervisor-Anwendung benutzen müssen Sie zunächst die Einstellungen prüfen. Unter Einstellunegn müssen Sie definieren welchen Port das Supervisor-Tool nutzen soll um die verfügbaren Strecken anzuzeigen. Dazu müssen Sie einen Port für das UDP Protokoll in Ihrem Router und der Firewall öffnen.

Das Supervisor-Tool benutzt standardmässig Port 55385 (UDP) um verfügbare Strecken anzuzeigen.

Wenn Sie prüfen möchten ob das Port öffnen geklappt hat nutzen sie den Test Button.

Über

Der Über Button öffnet ein Fenster in dem angezeigt wird welche Simulationen aktuell auf Ihrem Computer installiert sind.

Um die Arbeit aufnehmen zu können muss jeweils für das entsprechende Stellwerk die Vollversion installiert sein. Wenn Sie ein Stellwerk nicht installiert haben können Sie es nicht betreten.

Verfügbare Strecken ansehen

Wenn Sie auf Verfügbare Strecken ansehen klicken öffnet sich ein neues Fenster. Dort werden alle zur Zeit aktiven Strecken angezeigt.

Show lines

Für jede aktive Strecke gibt es folgende Informationen:

  • Name: Vom Spieler der die Strecke eröffnet hat vergebener Name.
  • Strecke: Streckenbereich der Simuliert wird.
  • Anzahl Fdl: Die Zahl der Fahrdienstleiter die bereits verbunden sind. (Anzahl der aktiven Stellwerke)
  • Seit: Zeit seit dem die Strecke läuft.
  • Aktiv seit: Die Zeit seitdem der Fdl die letzte Handlung auf seinem Stelltisch ausgeführt hat.
  • Passwort: Ein Symbol das anzeigt ob für diese verbindung ein Passwort erforderlich ist.

Der Erneuern Button dient zurn aktualisierung der Übersicht.

Wählen Sie eine der Verfügbaren Strecken und drücken sie den Ansehen Button um die Details der Streckenverbindung zu sehen.

Offene und Passwortgeschütze Streckenverbindungen

Jeder der eine Streckenverbindung beginnt kann ein Passwort zu seiner Verbindung einstellen. Es kann verschiedene Gründe geben warum man das macht, eine kann zum beispiel sein das der Organisator nur von ihm eingeladenen Mitspielern den Zugriff erlauben möchte.

Sie können an den folgenden Symbolen erkennen ob eine Verbindung passwortgeschützt ist oder nicht.

Symbol Bedeutung Beschreibung
inline Kein Passwort Die Streckenverbindung ist für jedermann frei zugänglich.
inline Passwort erforderlich Diese Streckenverbindung setzt ein Passwort vorraus um teilzunhemen. Derjenige der die Session begonnen hat kann das Passwort verteilen

Anschauen einer Streckenverbindung

Wenn Sie eine Streckenverbindung ausgewählt haben öffnet sich folgendes Fenster:

Viewing a line

In diesem Beispiel betrachten Sie eine Streckenverbindung zwischen Bonn Hbf und Remagen. Sie können erkennen welche Zug sich wo befindet, die Stellung der Signale und welche Fahrstraßen eingestellt sind.

Hinweis: Wenn Signale grau angezeigt werden, bedeutet dies das dieses Stellwerk zur Zeit nicht besetzt ist.

Unten rechts gibt es ein Icon das mehr Informationen über Ihren Verbindungsstatus mit der aktuellen Streckenverbindung anzeigt. Siehe Bereich Verbindungsstatus.

Unten links gibt es zunächst mal die Buttons mit den Betriebsstellenabkürzungen. Sie zeigen auch an ob das jeweilige Stellwerk besetzt ist, oder besetzt werden kann. Mehr dazu im Bereich Bahnhöfe/Stellwerke.

Der Button Sperrsignale gibt ihnen die Möglichkeit die Anzeige von Sperrsignalen ein oder auszublenden.

Verbindungsstatus

Unten rechts gibt es ein Icon das mehr Informationen über Ihren Verbindungsstatus mit der aktuellen Streckenverbindung anzeigt. Wenn das Icon eine andere farbe als Grün zeigt gibt es ein Problem in Ihrer Verbindung. Entweder sind die Port Einstellunegn nicht richtig oder die Firewall stört den Betrieb. Der viewer wird in diesem Fall keine oder nur unvollständige Daten anzeigen.

Neben diesem Statusicon können Sie noch zwei Buchstaben blinken sehen:

  • 'S' : Das Supervisor-Tool sendet Daten an die angeschlossenen Stellwerke
  • 'R' : Das Tool empfängt Daten von den angeschlossenen Stellwerken.


Symbol Bedeutung Beschreibung
inline Störung Dies ist der Störungsstatus - Keine Portweiterleitung erkannt und/oder keine Simulationsdaten empfangen. Etwas läuft wirklich schief.
inline Fehler Entweder Portweiterleitung erkannt ODER Simulationsdaten empfangen, aber nicht beides.
inline OK Portweiterleitung OK, UND Simulationsdaten empfangen.


Bahnhöfe/Stellwerke

Die Bahnhofsbuttons, oder besser Stellwerksbuttonsbuttons, haben mehrere Aufgaben:

  1. Anzuzeigen ob ein Stellwerk bereits von einem Spieler besetzt ist. Und ob es an zu der Streckenverbindung gehört.
  2. Um sich selbst mit diesem Stellwerk der Strecke anzuschließen. Natürlich *müssen* Sie das gewählte Stellwerk installiert und lizensiert haben um den Betrieb aufnehmen zu können.

Wenn Sie Sich dazu entscheiden einer Streckenverbindung beizutreten, klicken sie den entsprechenden Button. Ihre Simulation wird gestartet und verbindet automatisch zu der Strecke. Sie können nur zu einem direkten Nachbarn verbinden. Zum Beispiel: Wenn nur Remagen besetzt ist und der Rest nicht, können sie nur mit der Bonn-bad Godesberg Simulation teilnehmen, nicht jedoch mit Bonn Hbf Streckenverbindungen benötigen eine geschlossene Kette ohne Unterbrechungen.

Hinweis: Bevor Sie einer Streckenverbindung beitreten können mossen sie die richtigen Port Einstellungen in der Simulation selbst vornehemen. Wie das geht ist weiter unten beschrieben.

Symbol Bedeutung Beschreibung
inline Kein Nachbar verfügbar Das Stellwerk ist frei, aber es ist kein Nachbar zum Verbinden verfügbar.
inline Besetzt Das Stellwerk ist bereits an dieser Streckenverbindung angemeldet. (jemand anderes hat es bereits besetzt)
inline Problem Das Stellwerk ist frei zu verbinden, aber ein gültiges Stellwerk-Simulation ist nicht installiert oder nicht ordnungsgemäß lizenziert.
inline Frei Zeigt an, dass das Stellwerk verfügbar ist. Sie können der Streckenverbindung beitreten. Natürlich *müssen* Sie das gewählte Stellwerk installiert und lizensiert haben um den Betrieb aufnehmen zu können. Klicken Sie den Button um die Verbindung aufzubauen.

Streckenverbindung starten

Nach dem Starten der Simulationssoftware taucht im Startfenster der Button "Streckenverbindung" auf. Klicke auf diesen Button, um mit der Konfiguration zu beginnen.

Line operations button de.png

Du hast die Wahl, eine neue Strecke zu starten, oder einer bestehenden beizutreten.

Line operations choices de.png

  • Neue Strecke anfangen ermöglicht es Ihnen eine eigene Streckenverbindung zu starten.
  • Betrieb einer Strecke beobachten öffnet das "Supervisor"-Programm, mit welchem Sie den Betrieb beobachten und daraus ggf. einer Streckenverbindung beitreten können.
  • Strecke beitreten ermöglicht es Ihnen, einer Strecke manuell beizutreten. Hierbei sind einige Angaben nötig, die Sie vom Streckenstarter bekommen.

Neue Strecke anfangen

Sie haben zwei Auswahlmöglichkeiten, nachdem sie auf Neue Strecke anfangen gedrückt haben:

  • Strecken anfangen: Dies ist der einfache, standartmäßige Modus, um eine Streckenverbindung zu starten.
  • Anfangen (Experte) : Dies ist der fortgeschrittene Modus der Streckenverbindung, z.B. für eine interne LAN-Verbindung. Die Mitspieler benötigen zum Verbinden Ihre Serverdaten von dieser Seite.

Strecke anfangen

Um eine Streckenverbundung im einfachen Modus zu starten (über das Internet) wählen Sie den Reiter Strecke anfangen

Neue Streckenverbindung im einfachen Modus starten

Füllen sie die Felder Ihre vollständige Name, Ihre Streckebezechnung und ein Passwort (Nur optional, wenn Sie Ihre Sitzung durch ein Passwort schützen wollen) Drücken Sie anschließend den Strecke aufbauen-Knopf

Die Nachricht "OK ... Drücken Sie jetzt auf 'Start' wird, wenn alles in Ordnung ist, erscheinen. Drücken Sie nun den Start-Knopf, um die Streckenverbindung zu starten.

Neue Streckenverbindung im einfachen Modus starten

Wenn alle Ihre Ports und Ihre Firewall korrekt konfiguriert sind, so startet unverzüglich nach dem Drücken die Simulation.

Streckenverbindung manuell starten

Klicke auf der Registerkarte "Anfangen (Experte)" auf den Button IP Adresse abfragen.

Line operations new 0 de.png


Wähle deine IP-Adresse. Wenn du in einem lokalen Netzwerk (LAN) spielen willst, wähle deine 192.168.X.X-Adresse. Benutze die Adresse 127.0.0.1, wenn du zwei Simulationen auf dem selben Rechner miteinander verbinden möchtest. Benutzt du deine WAN-Adresse, können sich andere Spieler über das Internet mit dir verbinden. Klicke dazu auf "Detektieren".

Line operations new 1 de.png


Wenn du deine IP-Adresse gewählt hast, klicke auf "Verwenden".


Der Start!-Button sollte nun grün umrandet sein. Dies zeigt an, dass die Daten zu deiner Verbindung gültig sind.

Line operations new 3 de.png


Der weitere Start der Simulation verläuft wie im Einzelspielermodus.

Beispiel 2 Simulationen auf dem selben Rechner verbinden

Verfahren Sie wie folgt:

  1. Sim A (zb Vohwinkel) starten
  2. Streckenverbindung anklicken
  3. Neue Strecke anfangen anklicken
  4. Jetzt ist das Fenster Strecke anfangen geöffnet. Oben auf das Fenster Anfangen (Experte) wechseln.
  5. Oben ist eine Portnummer eingetragen, z.B. 55389
  6. Darunter steht eine IP-Adresse, auf IP Adresse abfragen klicken
  7. Im oberen Bereich LAN im Drop-Down Menü 127.0.0.1 auswählen
  8. Unten rechts sollte das Feld Start ! Jetzt grün umrandet sein: anklicken.
  9. Tag und Zeit wählen
  10. Starten der Simulation
  11. Sim B (zB Gerresheim) starten
  12. Streckenverbindung anklicken
  13. Strecke beitreten anklicken
  14. Oben ist eine Portnummer eingetragen, z.B. 55386. Sollte eine andere sein, als die von Sim A (zB Vohwinkel).
  15. Auf IP Adresse abfragen klicken
  16. Auch hier 127.0.0.1 auswählen
  17. Start sollte jetzt grün umrandet sein: anklicken.
  18. Sim B (zB Gerresheim) startet automatisch, begleitet von zweimaligem "Piepsen". Fertig!
  19. Unten in der Menüleiste der Sims können Sie sehen, dass Sie jeweils mit der anderen verbunden sind.
  20. Wenn Sie später noch einmal die gleiche Streckenverbindung aufbauen möchtest, gehe am Anfang genauso vor. Bei Schritt 14 kannst du dann rechts auf vorherige Daten verwenden klicken.

Während die Streckenverbindung läuft, können Sie nicht die Pausenfunktion verwenden. Wenn Sie eine der beiden Sims beenden, läuft die andere im normalen Modus weiter.

Streckenverbindung manuell beitreten

Gehe zur Registerkarte "Beitreten (Experte)" und gib dort den Servercode ein, den du vom Spieler erhalten hast, mit dem du dich verbinden möchtest.

Line operations join 0 de.png


Klicke auf IP Adresse abfragen.

Line operations join 1 de.png


Wähle deine IP-Adresse. Wenn du in einem lokalen Netzwerk (LAN) spielen willst, wähle deine 192.168.X.X-Adresse. Benutze die Adresse 127.0.0.1, wenn du zwei Simulationen auf dem selben Rechner miteinander verbinden möchtest. Benutzt du deine WAN-Adresse, können sich andere Spieler über das Internet mit dir verbinden. Klicke dazu auf "Detektieren".

Line operations join 2 de.png


Wenn du deine IP-Adresse gewählt hast, klicke auf "Verwenden".


Der Start!-Button sollte nun grün umrandet sein. Dies zeigt an, dass die Daten zu deiner Verbindung gültig sind.

Line operations join 4 de.png


Für Konstellationen, bei denen mehrere Streckenverbindungen möglich sind, es also mehr als ein Nachbarstellwerk gibt, musst du wählen, welche Verbindung du herstellen möchtest.

Line operations neighbour de.png


Wenn die Verbindung erfolgreich hergestellt werden kann, wird die Simulation starten.

Disponieren während einer Streckenverbindung

Während einer Streckenverbindung sind einige Teile in den Simulationen anders, als wenn Sie alleine simulieren. Das ZNP801 System zum Beispiel arbeitet zwar genauso wie sonst auch, jedoch laufen die Zugmeldungen darüber beim Nachbar auf, mit dem Sie verbunden sind. Real eben.

Kommunikation

Ein weiterer Unterschied ist das Kommunikationsfenster. Eine Verbindung zum Nachbarfahrdienstleiter herzustellen funktioniert zwar gleich, jedoch die Kommunikation selbst werden über einzelne Buttons gesteuert, die Sie im Bild sehen können:

Sprechen mit Nachbarfahrdienstleiter

Taste Bedeutung
H Standartbegrüßung: "Hier Fahrdienstleiter <Bahnhof>." Diese wird nach Drücken automatisch versenden.
? Sendet eine Nachricht, ob noch jemand in der Leitung ist: "Hallo? Ist da noch jemand?"
Z Nachricht beginnt mit "Zugmeldung: ________"
W Nachricht beginnt mit "Ich wiederhole: "
X Nachricht beginnt mit "Bitte, haltet Züge zurück! Ich kann kein Zug mehr empfangen! Danke!"
E Nachricht beginnt mit "Danke schön! Ende."
Löscht Ihre Eingaben
Senden Nachricht senden.

Sie können im Textfeld auch eine komplett eigene, freie Nachricht eingeben, die Sie mit Drücken der Taste "Senden" abschicken.


Telefonsystem

In einer aktiven Streckenverbundung ist jeder einzelne Fahrdienstleiter separat über das Telefonsystem erreichbar und besitzt eine eigene Telefonnummer. Die Telefonnummern für das Projekt Rheingold finden Sie im Telefonverzeichnis Linke Rheinstrecke (Projekt Rheingold).

Um einen anderen Fahrdienstleiter anzurufen, schauen Sie nach dem Telefon-Knopf im Kommunikationsfenste und drücken ihn. Eingaben (Telefonnummer) können Sie dann mit dem Nummernfeld (Num-Pad) ausführen.

Wählen Sie die Telefonnummer des Fahrdienstleiters, den Sie anrufen wollen gefolgt von dem grünen '"Telefonhörer-Symbol"'. Anschließend drücken Sie den '"Ruf"'-Taster im Kommunikationsfenster. (Hinweis: Wenn Sie bei der Eingabe der Telefonnummer einen Fehler machen oder den Anruf abbrechen wollen, so drücken Sie das '"Rote X"'-Symbol).

Wenn sich der Fahrdienstleiter meldet, haben Sie wieder die Eingabemöglichkeit mit dem Senden-Knopf. Die Kommunikation funktioniert genau gleich, die wenn Sie einen Ihrer Nachbarn während der Streckenverbindung anrufen. Jeder Anruf (egal ob Anrufer oder Angerufener) wird mit dem Ende-Knopf im Kommunikationsfenster beendet.

Das Telefonsystem der Streckenverbindung funktioniert jedoch nur, wenn eine vollständige Streckenverbindung zwischen den einzelnen Simulationen eingerichtet wurde. Jede Simulation die zwischen Anrufer und Angerufenen nicht verbunden ist, fungiert wie eine offene Schleife und eine Verbindung zwischen den Fahrdienstleitern ist über das Telefonsystem nicht möglich.

Beispiel: Der Fdl Bonn Hbf möchte beim Fdl Remagen via Telefonsystem anrufen. Bevor die Verbindung zustande kommt, beendet der Fdl Bonn-Bad Godesberg sein Spiel. In diesem Fall wird die Verbindung Bonn Hbf <-> Remagen nicht möglich sein, weil die fehlende Simulation Bonn-Bad Godesberg eine offene Schleife fabriziert.

Telefonnummerneingabe

Fax-System

Siehe Artikel Fax-System.

Status der Streckenverbindung

Um den aktuellen Status der Streckenverbindung zu sehen, benutze den Menüpunkt Streckenverbindung > Status.... Hier kannst du deinen aktuellen Servercode (wenn du ihn dir nicht beim Start der Simulation gemerkt hast) und das Passwort (sofern es eins gibt) abfragen.

Ebenfalls wird jede einzele Verbindung aufgelistet.

Status der Streckenverbindung

Status der Verbindung

Sofern Sie sich in einer Simulation befinden und eine Streckenverbindung gestartet ist, sehen Sie eins der folgenden Statusicons rechts unten in der Simulation:

Icon Bedeutung Beschreibung
Fehler Fehler Dieses Icon ist die typische Fehlermeldung - irgendetwas funktioniert nicht korrekt. In manchen Fällen wartet das System darauf, das etwas bestimmtes passiert. Wenn dieses Icon dauerhaft sichtbar bleibt, wird sich ziemlich sicher niemand zu Ihnen verbinden können.
Nicht verbunden Nicht verbunden Dieses Icon sehen Sie dann, sobald Sie eine neue Streckenverbindung gestartet haben und sich noch niemand zu Ihnen verbunden hat.
Verbunden Verbunden Dieses Icon zeigt, das eine Verbindung zu Ihnen besteht. Die Zahl zeigt die Anzahl der Verbindungen (Nachbarn) an.

Wenn Sie Ihre Simulation zusätzlich noch als "Multiplayer" laufen lassen, sehen Sie daneben ein weiteres Icon mit den selben Möglichkeiten wie oben. Dieses zeigt Ihnen an, wie viele Mitspieler (Hilfs-Fahrdienstleiter) sich zu Ihnen über den Multiplayer-Clienten auf die Simulation verbunden haben.

Streckenverbindung beenden

Um alle Streckenverbindungen zu beenden, benutze den Menüpunkt Streckenverbindung > Beenden. Die Verbindung zu allen Nachbarstellwerken wird getrennt. Die Züge erscheinen nun wieder gemäß dem Fahrplan (wie im Einzelspielermodus).

Was ist bei der Streckenverknüpfung zu beachten?

Wissenwertes bevor man eine Streckenverknüpfung aufbaut

Lineops small logo.png

Bei der Streckenverknüpfung sind folgende Punkte zu beachten:

Welche Einstellungen gibt der Spieler, der eine Strecke eröffnet hat, vor?

Schlicht und einfach nur Datum und Uhrzeit. Sämtliche anderen Einstellungen wie Fahrplan, Experten-Optionen, Ereigniseinstellungen usw. gelten nur für seine Simulation und werden bei der Streckenverknüpfung nicht übertragen.

Was ist mit Verspätungseinstellung?

Verspätungseinstellungen werden vom erstellenden Stellwerk der Strecke vorgegeben.

Was ist mit den Ereigniseinstellungen?

Diese gelten nur für die jeweilige Simulation. Hat zum Beispiel Fahrdienstleiter Remagen, 100% längere Bahnsteigaufenthalte eingestellt, bleibt mit sehr großer Sicherheit, jeder Zug länger bei ihm am Bahnsteig stehen während dies beim Nachbarn Brohl, der 0% eingestellt hat, nicht der Fall ist.

Wer bestimmt den Fahrplan bzw. die Zugfolge?

Das sind zumeist die Simulationen die sich am äußeren Ende der Streckenverknüpfungen befinden. Aber auch die Simulationen, die einen weiteren Streckenanschluss besitzen wie Bonn Hbf (von / nach Duisdorf) und Remagen (von / nach Bad Neuenahr). Zum Beispiel wenn die Simulationen Roisdorf, Bonn Hbf und Bonn-Bad Godesberg zusammen spielen, dann bestimmen die Fahrpläne und Verspätungseinstellungen der Simulationen Roisdorf und Bonn-Bad Godesberg den Verkehr auf der Hauptstrecke. Die Verspätungseinstellungen und der Fahrplan von Bonn Hbf gelten in diesem Fall nur für die Strecke von und nach Duisdorf.

Die weitere Zugfolge zwischen den Simulationen wird in Absprache mit den anderen Fahrdienstleitern getroffen. ;-)


Woher weiß ich welcher Fahrplan und welche Einstellungen die anderen Fahrdienstleiter benutzen ?

Wenn mit dem Supervisor die Streckenverknüpfung erstellt wird, schreibt der erstellende Simulations Fahrdienstleiter der Strecke dies zu meist in den Namen der Strecke hinein. Ansonsten muss sich über Chat, Skype, Forum oder sonstiges zuvor ausgetauscht werden. Zum Beispiel beim Namen einer Strecke im Supervisor wie: "Line_Bonn_Extra_GZ_und_Verspätung" oder "XyZ_GZ_Umleiter_Verspätung" möchte der erstellende Simulations Fahrdienstleiter der Strecke gern den Fahrplan "project_rheingold_freight.mdb" (mit extra viel Güterverkehr) und zusätzlich Verspätung spielen. Für die Zukunft wäre sicherlich die Erstellung und Ausstellung von Abkürzungen, hier im Forum, für die Namen der Strecken ganz nützlich.

Ab Version 3.0.0.25 sollte der interne Fahrplan genutzt werden, da bei diesem, der Umleitungsverkehr, über Fax angeordnet werden kann.

Ich möchte nun einer Streckenverknüpfung beitreten, wann und wo treffe ich meine Einstellungen?

Wenn über den Supervisor verbunden wird, muss vorab die betreffende Simulation einmal gestartet werden ohne Verknüpfung. Diese Einstellungen werden getätigt unter "Einstellungen->Simulation". Dies gilt für Fahrplan, Ereignisse und Expertenoptionen. Danach muss die Simulation wieder beendet werden. Die Einstellungen sind nun gespeichert und werden beim nächsten Start der Simulation berücksichtigt. Ohne den Supervisor, können die Einstellungen getätigt werden, bevor miteinander verbunden wird. Der Grund dafür ist, dass der Supervisor die Anwendung direkt "durchstarten" muss, da beim der beitretende Simulation selbst keine Einstellungen wie Datum, Uhrzeit, Verspätungen vornehmen können.

Wann verbinde / trenne ich am besten meine Simulation?

Da nichts in der Welt perfekt ist, sollte die Verbindung erst aufgebaut oder getrennt werden, wenn sich kein Zug mehr zwischen deiner und der anderen Simulation befindet. Es kann sonst, bei demjenigen der weiter spielen möchte, zu ungewollten Störungen kommen, bis sich wieder ein neuer Fahrdienstleiter verbindet. Zum Beispiel hält der Zug an und fährt nicht weiter oder eine besetzt Meldung bleibt stehen, dann heißt es Befehle schreiben. Ansonsten ist es jederzeit möglich zu verbinden oder zu trennen. ;-)


Es hat sich jemand neues an einem der beiden Streckenenden verbunden. Warum kommt auf einmal, für einige Zeit, kein Zug mehr aus der Richtung?

Die Simulation die gerade zugestiegen ist muss erst mal anlaufen. Wenn dann noch, in dieser Simulation, starke Verspätung eingestellt ist, kann es eine weile dauern bis bei ihm der erste Zug generiert wird. Und dann muss dieser Zug, zu meist, auch noch durch den ganzen Stellbereich der jeweiligen Simulation fahren. Daher sollte ein kurzes reinschauen und nach 3 - 10 Minuten trennen vermieden werden.

Inhalt | Gebrauchsanleitung und Tips Sp Dr S 60 | FAQ | Gebrauchsanleitung Betriebszentrale | Gebrauchsanleitung Streckenverbindung | Sprachkommunikation | Verzeichnis der Änderungen | Developers pages