Selbststellbetrieb

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Es gibt bei den Spurplanstellwerken verschiedene Formen des Selbststellbetriebes, die hier kurz erklärt werden sollen.

Als Auslöser für den Selbststellbetrieb kann eine Fahrstraßeneinstellung auf dem Stellwerk dienen. Meist ist es aber die Annäherung an das entsprechende Signal durch den Zug, die über ein Gleisschaltmittel erfasst wird.

Selbststellbetrieb mit Dauereinstellung (SB-D)

Diese Form ist die einfachste. Ausgelöst durch ein Ereignis wird an dem entsprechenden Signal immer die gleiche Fahrstraße eingestellt.

Selbststellbetrieb mit Zugnummernsteuerung

Hierunter werden 2 Arten zusammengefasst. Beiden gemeinsam ist die Tatsache, dass es mehrere Ziele geben kann, zu denen Fahrstraßen automatisch eingestellt werden.

Auswertung einer Richtungskennziffer (SB-R)

Die Richtungskennziffer (oft auch als Lenkziffer bezeichnet) wird im ZNP der Zugnummer vorangestellt. Anhand einer bestimmten, festgelegten Matrix wird jedem Zug, die der Kennziffer entsprechenden Fahrstraße eingestellt. Theoretisch sind so an jedem Signal 9 Fahrstraßen möglich (die Null wird nicht verwendet), allerdings sind meist nur zwei oder drei Fahrstraßen vorgesehen. ACHTUNG über eine unbekannte Richtungskennziffer wird der Fdl in der Regel nicht informiert und es wird dann KEINE Fahrstraße eingestellt. Bei einigen Stellwerken blinkt zur Info der SB-Melder.

Auswertung der Zugnummer (SB-Z)

Dort wo mehr als zwei oder drei Fahrstraßen pro Signal möglich sein sollen (also in der Regel auf größeren Stw), wird meist nicht eine Kennziffer, sondern die gesamte Zugnummer ausgewertet. Eine Richtungskennziffer ist dann nicht nötig, manchmal jedoch trotzdem vorhanden (auch wenn sie NICHT ausgewertet wird). Dies ist auch die einzige Form des SB, bei der vom Fdl gesteuerte Ausfahrten möglich sind.